Tagesausflug nach Ayutthaya

Ziemlich direkt vor den Toren Bangkoks, etwa 1,5 Autostunden entfernt, liegt Thailands wohl bekanntester Geschichtspark. Die alte Hauptstadt des siamesischen Königreiches Ayutthaya.

Wer jetzt denkt, dass alte Steine nichts für Kinder sind: Sind sie doch. Die alten Tempelanlagen sind einfach beeindruckend und unsere Kinder waren fasziniert und hatten Spaß. Wir auch!

Wer sich in Bangkok und Umgebung aufhält, sollte diesen Ort nicht verpassen.

Umzug mit Container

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Nachdem alle Formalitäten erledigt sind wird es ernst und der Tag der Abreise rückt immer näher.

Da wir nicht als Paar mit Hunden, sondern als Familie unterwegs sind, musste ein Überseecontainer her. Denn wenn es eins gibt, was für Kinder in solchen Zeiten wichtig ist, dann Kontinuität und Vertrautes in dieser aufregenden Zeit.

Natürlich hätten wir die alten Kinderbetten in Deutschland lassen können und neue kaufen, aber gerade das Kinderzimmer war uns wichtig und so sind die Kinderzimmer mehr oder weniger 1-1 umgezogen. Gut 1/3 des 20″ Containers waren dann auch tatsächlich Kindermöbel, Kleidung und nicht zuletzt Kistenweise Spielsachen.

Die Größe des Containers sollte man im Vorfeld ziemlich genau prüfen und einen Experten zu Rate ziehen. Wir haben uns für Pangaea entschieden, die nicht nur hervorragende Bewertungen vorweisen können, sondern bereits im Vorfeld eine wirklich gute Kommunikation gezeigt haben. Nach Rücksprache war dann schnell klar, dass wir mit einem 20er Container wohl hinkommen, allerdings haben wir weder Sofas, Schlafzimmer noch Esszimmer mitgenommen, da die meisten Häuser eh teilmöbliert sind.

Insgesamt waren es dann knapp 200 Kisten / Kartons, Gartenmöbel, Klavier, Fahrräder, Fernseher und co. Ein bisschen Tetris spielen musste schon sein, aber so hat alles sicher gepasst.

Nicht vergessen sollte man, die Nachbarn zu informieren und für den großen Tag bei der zuständigen Kommune ein Halteverbot errichten zu lassen. Ein 40 Tonner ist gar nicht mal so klein und in diesem Fall zahlt sich deutsche Gründlichkeit gekoppelt mit Freundlichkeit aus und der Umzug kann stressfrei verlaufen.

Formalitäten

Bevor man das Land verlässt, gibt es eine Menge Dinge zu regeln und oft steckt der Teufel im Detail.

Dieser Artikel wird immer wieder ergänzt, denn fast 3 Jahre später gibt es viele Erinnerungen nur noch ziemlich blass. Trotzdem versuchen wir es einfach mal.

  1. Kündigungen

Ein guter Rat vorweg: Verschafft euch einen Überblick über alle laufenden Verträge. Ist das erledigt solltet ihr damit eine Liste machen und genau prüfen, welche Verträge noch Sinn ergeben. Bei uns war das zum Beispiel die Risikolebensversicherung, die auch bei Wegzug ins Ausland zahlt.

Die meisten Verträge bieten ein Sonderkündigungsrecht für diese spezielle Situation, teilweise muss man dafür eine Abmeldebestätigung vorlegen.

Üblich sind z.B.

  • Handyvertrag
  • Telefon und Internet
  • Bankkonto
  • Autoversicherung
  • Haftpflicht und Hausratversicherung
  • Zeitungsabos
  • etc

Anders sieht es bei Mietverträgen aus.Hier sollte man rechtzeitig mit dem Vermieter sprechen und diese Formalitäten individuell abklären. Bei uns war es z.B. nicht möglich, die Wohnung für den letzten Monat anteilig zu mieten, so dass wir uns für eine Woche via AirBnB ein Ferienhaus gemietet haben.

Diesen Beitrag ergänze ich immer dann, wenn mir wieder etwas einfällt 😉

Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Wie kommt man auf die Idee mit 2 Kindern und 3 Hunden Deutschland zu verlassen und an einem anderen Ort neu anzufangen?

2020 – Covid ist da und zeigt schonungslos, wie marode die Fassade Deutschlands damals schon war. Nein, es war nicht Covid oder die lächerliche Coronapolitik. Diese Zeit hat nur jedem schonungslos gezeigt, was eigentlich los ist.

Ich möchte eigentlich nicht politisch werden, aber wenn man für ehrliche Arbeit „bestraft“ wird, dann stimmt etwas absolut nicht. Seit 2007 war ich im Schuldienst des Landes NRW und Lehrer mit Leib und Seele. Meine Schule war immer ein kleines Stück heile Welt, auch wenn wir mit immer schlechteren Bedingungen zu kämpfen hatten. Migration an sich -wird ja gerne angeführt-, Inklusion und immer schwierigere Lebensbedingungen der Kinder waren kein Problem, nur leider wurden dafür die Rahmenbedingungen nicht angepasst und das kann schon zu Frust führen.

Gerade in meinem Beruf ist es absolut nicht zu verantworten, denn am Ende wären die Kinder die Leidtragenden. Viele Kollegen in Deutschland können einfach nicht mehr und scheiden viel früher aus dem Dienst aus (bei königlichen Bezügen), aber aufzugeben war keine Option. Ich liebe meinen Beruf und möchte ihn auch noch lange ausüben, ohne zu Hause frustriert schlechte Stimmung zu verbreiten.

Erschwerend hinzu kam, dass sobald Hannah auch nur einen Euro mehr verdient hat -sie hat neben Vollzeitstudium und ihrem „Job“ als Vollblutmama immer gearbeitet- Kindergarten und Ganztagesgebühren erhöht wurden und ihr Gehalt völlig aufgesessen wurde. Man finde den Fehler.

Also machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach Optionen, denn wenn uns eins „angekotzt“ hat, war es das dauernde Gejammer, dass man ja keine Wahl habe.

Man hat immer eine Wahl! (man muss nur mit den Konsequenzen leben)

Da Hannah selber als „Third-Culture-Kid“ aufgewachsen ist und meine Schwiegermutter zu der Zeit als Lehrerin in Mexiko gearbeitet hat, flogen wir im Sommer 2020 nach Mexiko, um einmal über den Tellerrand zu schauen und Perspektiven auszuloten.

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Schnell war klar, dass wir im Ausland weitermachen werden und noch im Herbst 2020 habe ich schriftlich um Entlassung aus dem Dienst gebeten und Bewerbungen in die Welt verschickt.

Im Oktober 2020 war dann alles klar und ich hatte ein absolut fantastisches Angebot aus Moskau, allerdings kam dann im Dezember noch ein Angebot aus Bangkok und so haben wir nach langen Beratungen dann doch Thailand als erste Station festgelegt und es bis heute nicht bereut.

Quarantäne

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Am 9. Juli war es dann soweit und wir konnten den Boden unserer Wahlheimat betreten. Doch bevor wir uns frei bewegen konnten -Covid scheint heute so unglaublich weit weg zu sein- mussten wir volle zwei Wochen in die Quarantäne. Wie es uns ergangen ist, könnt ihr hier demnächst lesen und die Bilder lassen evtl. schon erahnen, dass es schon eine Herausforderung war.

Urlaube

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Thailand ist ein unfassbar vielfältiges Land und so liegt es auf der Hand, dass wir unsere Familienurlaube bisher ausschließlich innerhalb Thailands verbracht haben. Nicht unerwähnt bleiben aber auch meine drei Flüge nach Deutschland, denn meine Eltern sind in Deutschland geblieben. Leider verstarb meine Mutter im Sommer 2023, dennoch konnte ich sie vorher noch einmal sehen und Papa hat sich fest vorgenommen uns zu besuchen und dann einige der hier gezeigten Ziele mit uns gemeinsam zu erkunden.